Das Dampfen 2

Nach dem ich nun im ersten Teil den BCC Mini vorgestellt habe, möchte ich hier jetzt den BCC Mega darstellen.

Aber erst noch ein paar Worte zum BCC Mini:

Der BCC Mini kann mit folgenden Verdampfern betrieben werden, 1,8 Ohm/2,2 Ohm und 2,8 Ohm. Das sollte man für sich selbst entscheiden, welchen Wiederstand man nun nimmt. Auf dem EGO-C und EGO-T Akkus sollten aber nur die 1,8 Ohm in Einsatz kommen, denn dafür sind die EGO Akkus abgestimmt. Der BCC Mini hat eine gute Dampfentwicklung. Man kann das Mundstück gegen jedes 510er DripTip austauschen. Der BCC Mini kann auch auf jedem 510er Akku bzw. Akkuträger (hier ggf.

 mit BCC Adapter)  in Einsatz kommen. Das Tauschen des Verdampfers ist relativ einfach, da diese nur gesteckt werden. Die Füllmenge liegt bei 1,6 ml Liquid. Wenn man bedenkt, dass 1,6 ml ca. 16 Zigaretten entspricht, ist das schon eine gute Reichweite. 

Das Befüllen des BCC Mini ist dagegen nicht ganz so einfach. Der BCC Mini sollte vom Akku abgeschraubt werden. Er wird unten geöffnet und von dort gefüllt. Die Spitze der Liquidflasche sollte sehr fein sein (ggf. Nadelflasche oder Spritze), da sonst ein Befüllen kaum möglich ist, ohne zu kleckern. Vor dem Zusammenschrauben sollte der Verdampfer einmal mit einen Taschentuch abgewischt werden, genauso wie der „Flansch“. Das Zusammenschrauben sollte sehr vorsichtig geschehen, denn dort liegt die Schwachstelle des BCC Mini. Das Gewinde am Tank ist sehr fein und sehr empfindlich. Da der Tank der BCC Mini nur aus Plastik besteht, ist er nicht für die Ewigkeit konzipiert. 

Nun zum BCC Mega:

Der Unterscheid zwischen dem BCC Mini und dem Mega besteht ausschließlich in der Füllmenge. Der BCC Mega fasst 3,5 ml. Damit kommt man schon ein ganzes Stück weit hin. Ansonsten trifft alles, was ich für den Mini geschrieben habe, auch hier zu. Mal abgesehen davon, dass das Befüllen etwas einfacher ist, da der Tank größer ist. 

Beide BCCs haben eine gute Dampfentwicklung, und das Liquid schmeckt sehr authentisch. 

Wenn der BCC Mega auf einem EGO Akku verwendet wird, sollte man einen Distanzring verwenden. Ersten sieht es schöner aus, zweitens wirkt es nicht so scharfkantig. Bitte beachtet, dass diese Distanzringe (auch Cone genannt) nicht beim Kauf des BCC Mega dabei sind, und extra gekauft werden müssen.

Nun zu den Nachteilen:

Beide BCCs müssen von unten gefüllt werden. Das macht die Sache vor allem unterwegs nicht ganz einfach.

Beide BCCs können blubbern, das gibt sich aber meist sehr schnell.

Wenn bei den BCCs beim Befüllen nicht sauber gearbeitet worden ist, neigen bei zum Siffen.

Der BCC Mega neigt dazu, aus dem Mundstück beim Ziehen Liquid mit freizusetzen, das ist recht ekelig.

Dieses Verhalten zeigt sich spätestens beim zweiten Befüllen des BCC Mega, darum habe ich diese

ausgemustert. Es liegt beim Mega daran, dass dieser nicht schnell genug Luft nachziehen kann. Es entsteht ein

Unterdruck im Tank, und dadurch sifft er nach oben. Es gibt sehr viele Berichte im Netz, wie man das Problem

in den Griff bekommen kann, keiner dieser Tricks hilft auf Dauer, nach meiner Erfahrung. Und vor allem

sollte das Dampfen doch einfach einfach sein. Von daher sind die BCC Mega für mich unbrauchbar.


Beide BCCs gibt es in den Ausführungen Silber und Schwarz. Und in unterschiedlichen Tankfarben.

Die BCCs werden in der Regel immer mit 3 Verdampfern verkauft (unterschiedliche Ohm), und kosten

zwischen 9 und 15 € das Stück. Die Verdampfer selbst kann man nachkaufen und kosten zwischen 1,90 und 2,50 €

Fazit:

Der BCC Mini auf einem EGO Akku ist ein sehr guter Einstieg in die Dampfwelt.

Der BCC Mega ist aufgrund des Mankos mit der Luftzufuhr aus meiner Sicht nicht zu empfehlen.


„Manche Menschen wünschen sich, dass etwas passiert, andere wollen, dass etwas passiert und wieder andere sorgen dafür, dass es passiert.“



Michael Jordan
Ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basektballspieler.
* 17.02.1963 in Brooklyn (New York), USA

Wintertrenner-2012



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