Ein Tag auf Fehmarn

Das Wetter ist zurzeit mehr als "gut", wer hätte das gedacht. So haben wir uns gedacht: mal schauen was es auf Fehmarn Neues gibt. Genauer gesagt in Burg auf Fehmarn. Die Anreise über die A1 mit unserer Alma war recht angenehm (Dank Klimaanlage). Trotz der großen Baustellen auf der A1 (Bad Oldesloe und Lübeck) ging dennoch recht zügig. 

Das letzte Mal waren wir auf Fehmarn 2008 (wie die Zeit vergeht). Und Potzblitz, was haben wir gestaunt. Wir wollten in das dort ansässige Meereszentrum (um Klassen besser als das Sealife in Timmendorf). 2008 stand das Meereszentrum fast alleine auf weiter Flur. 2013 findet man das Meereszentrum in einem Gebiet, in dem ein Supermarkt neben dem anderem liegt, kaum wieder. Ein dänischer Supermarkt jagt dem anderen dort. Auch Tankstellen gibt es dort ohne Ende. Ein Kreisverkehr hinter dem anderen (ich mag diese Kreisverkehre nicht. Ampeln sind mir lieber...gmpf). Aber nichtsdestotrotz haben wir das Meereszentrum wiedergefunden (na ja Dank auch an die Navigationshilfe). 

Das Meereszentrum Fehmarn finden wir um Klassen besser als das Sealife in Timmendorf. Mit 11 € Eintritt pro Nase (Rentner 9€), ist es nicht das Preisgünstigste, aber dafür bekommt man auch eine Menge geboten. Es hast sich nicht viel geändert seit 2008, aber dennoch ist es immer wieder einen Besuch wert. Ein großer Parkplatz steht übrigens kostenlos zur Verfügung. 2 bis 3 Stunden kann man dort locker verweilen, ohne etwas doppelt gesehen zu haben.

2013-07-08 um 10-53-40

Von dort aus ging es weiter quer durch Burg auf Fehmarn, zum U-Boot Museum. Dies liegt am untersten Ende von Burg auf Fehmarn und somit direkt im Hafen. Als erstes haben wir dort ganz genüsslich ein lecker Fischbrötchen und einen Kaffee in die Figur geschoben. Dann ab ins Museum, und dann auf das U-Boot, die S190. Das Museum kostet 6 € pro Nase, und das ist durchaus gerechtfertigt. Das Museum ist sehr interessant und man kann dort eine Menge lernen. Das U-Boot selbst kann man begehen, es sind vorne und hinten Durchgänge eingebaut. Auch wenn für mich das Leben und Fahren in einem U-Boot nie in Frage käme, finde ich es doch sehr lobenswert, wie sich die ganzen Leute, die das Boot gefahren haben, in diesem aufhalten konnten - und dann auch noch unter Wasser.

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Fazit, ein rundum gelungener Tag, bei schönem Wetter an der See.

Bilder vom Meereszentrum sind hier zu finden...

Bilder vom U-Boot findet Ihr hier......

„Hochachtung erlangt man desto weniger, je mehr man darauf ausgeht: denn sie hängt von der Meinung anderer ab, weshalb man sie sich nicht nehmen kann, sondern sie von anderen verdienen und abwarten muss.“



Baltasar Gracián, eigentlich Baltasar Gracián Morales S.J.
War spanischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Jesuit.
* 08.01.1601 in Belmonte bei Calatayud (Saragossa), Spanien
† 06.12.1658 in Tarazona (Aragon), Spanien

Sommertrenner 2013 früh


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