Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe


Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe


Vor einiger Zeit habe ich das erste Mal etwas über die Elbinsel Kaltehofe erfahren - und das ausgerechnet in einem 

Hamburg-Krimi von Andreas Behm. Neugierig geworden fing ich sofort an zu googlen, denn der Handlungsort war mir völlig fremd und schließlich möchte man doch

das Bild, das man beim Lesen vor dem inneren Auge hat, vervollständigen. 


Was ich da fand, war höchst interessant und so landete Kaltehofe auf unserer Liste mit Ausflugszielen. Gestern war es dann so weit und wir sind mit dem

besten Vater der Welt nach Kaltehofe gedüst. Das Wetter war einigermaßen - bewölkt, aber trocken und das war die Hauptsache. 


Kaltehofe vereint Museum, Industriedenkmal und Naturlehrpfad und bietet dem stressgeplagten Großstädter jede Menge Natur und Ruhe. 

Auf der Insel befindet sich das 1893 erbaute Elbwasser-Filtrierwerk der Hamburger Wasserwerke, das 1990 seinen Betrieb eingestellt hat. Die nicht mehr genutzten Wasserbecken dienen heute Vögeln als Rast- und Brutplatz. Aber auch viele andere Tiere haben sich dort mittlerweile niedergelassen. 


In der Villa Kaltehofe war bis 1990 das Hygienische Institut untergebracht. Heute beherbergt sie u.a. ein kleines Museum, einen Museumsshop und ein Café. Durch einen Tunnel gelangt man von der Villa in eine Art Kubus. Dort wird in einer imaginären Bildhauerwerkstatt die Geschichte der Hamburger Brunnen und Wasserspiele gezeigt. 


Alles in allem haben wir dort ein paar schöne Stunden in einer idyllischen Landschaft verbracht. Man vergisst dort völlig, dass die Großstadt direkt nebenan tobt. Wobei uns genau dieser Gegensatz die schönsten Fotomotive geliefert hat. Das gesamte sehr gepflegte Außengebiet kann übrigens gratis erwandert werden. Für den Besuch des Museums werden pro Nase € 5,50 fällig. Das ist gut investiertes Geld, denn letztlich unterstützt man damit u.a. den Erhalt der historischen Gebäude und bewahrt somit ein Stück Hamburger Geschichte. <Leo>


Bilder gibt es hier (klick)

„Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.“



René Descartes
War ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler.
* 31.03.1596 in Decartess (Indre-et-Loire), Frankreich
† 11.02.1650 in Stockholm, Schweden

Frühling Trenner-2013


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